Archiv für den Monat September 2011

Let’s go to Oktoberfest <3

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„Joa, das werd a gaudi!!! „

Am 17. 09.2011, um zwölf Uhr startete das 178. Münchner Oktoberfest. Die nächsten 12Tage, strömen circa 6,5 Millionen Besucher täglich nach München auf die Theresienwiese in der Münchner Innenstadt mit einer Grösse von 42 Hektar, von denen 31 Hektar für das spektakuläre Oktoberfest genutzt wird. Schlemmen werdet ihr können in 95 Gastronomiebetrieben. Davon bieten 35 Gastronomiebetriebe insgesamt rund 105.000 Sitzplätze an. Diese 35 Betriebe teilen sich auf in 14 große Zelte und 21 kleine Zelte. Bedient werden sie von den knapp 12.000 (!) Angestellten.

Um eine euch eien Vorstellung davon machen zu können, wie viel am Oktoberfest getrunken und gespeist wird:

Letztes Jahr:

Blick zurück zum Oktoberfest 2010: Die Jubiläumsfeier 200 Jahre Wiesn:

Besucher: 6,4 Millionen 
Bierausschank: 7 Millionen Maß  (1 Mass-> ein Liter)
Brathendlverzehr: rund 530.000 Stück
Ochsenverzehr : 117 Stück
Bierpreis: 8,30 bis 8,90 €
Stromverbrauch: 3.068.000 Kilowattstunden 
Erdgasverbrauch: 240.000 Kubikmeter 
Wasserverbrauch: 100.000 Kubikmeter
 
Fundsachen: 4.500
darunter:
1.450 Kleidungsstücke,
770    Ausweise,
420    Geldbörsen,
420    Mobiltelefone,
366    Schlüssel,
330    Taschen, Rucksäcke und Beutel,
320    Brillen,
90      Schmuckstücke und Uhren,
90      Fotoapparate sowie
80      Regenschirme.

Als Kuriosa wurden abgegeben: Ein Buddelschiff, ein Mops, ein Kaninchen, ein Tennisschläger, eine Lederpeitsche, vier Paar Damenpumps, ein Paar Regenstiefel, eine Tuba, ein Hörgerät und ein Gebiss!!!

Also ich habe nichts von diesen Dingen verloren,..obwohl die Peitsche.., nein Spass. Letztes Jahr war ich dort zusammen mit, natürlich father, meinem Bruder Daniel und meiner Schwester Sophia. Denn wir sind alle drei echte Batzis, und die gehören dort hin. (: Für alle die es nicht wissen, als Batzi wird man bezeichnet, wenn man in Bayern geboren ist. Ich habe dazu auch vier Jahre dort gelebt. Ich finde das Oktoberfest klasse. Schon als kleines Kind bin ich mit Papa die Achterbahnen hoch und runtergefahren, in die ich gerade so reindurfte (;. Doch dieses Jahr wird es mir nicht möglich sein, das Fest der Feste zu besuchen, denn nächste Woche sind wir im Lager, und übernächste ist Umzug angesagt!!!                                                                                                                                                                                                                                      So, und damit ich nicht allzu neidisch sein muss, auf all die Glücklichen, die sich die nächsten zwei Wochen in München vergnügen werden, gibt es jetzt in diesem Post erstmal ein paar Fakten! Und Antworten! (:

Darf ich meinen Bierkrug mit nach Hause nehmen?

Nein, natürlich nicht! Der Krug ist natürlich Eigentum des Bierzeltes, und Diebstahl wird bestraft. Sicherheitsleute haben deswegen ständig darauf zu achten, dass die Krüge IM Zelt bleiben. Und ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso das Ordnungsamt letztes jahr 145 000 (!) Bierkrüge einsammeln musste. Leute, was ist nur los mit euch? Noch nie ein Glas gesehen? 

Was ist „Die Wiesn“?

Die Münchner bezeichnen die Theresienwiese, auf welcher das Oktoberfest stattfindet, auch gerne als „Wiesn“. Gemeint ist damit also einfach der Veranstaltungsort des Oktoberfestes.

Wieso wird das Oktoberfest überhaupt im September gefeiert?

Gute Frage..                                                                                                                                                                                                                            Um diese Frage zu beantworten müssen wir kurz zurück ins Jahr 1810, denn hier finden wir die Antwort. Am 17. 10. 1810 fand das „erste Otoberfest“ statt.“Waaaas? Aber das ist gar keine 178 Jahre her!!“, werdet ihr jetzt sagen. Ja, aber das Fest, das man dort, 1810, feierte, war ja auch nicht das Oktoberfest, sondern der freudige Anlass war vielmehr die Hochzeit des Kronprinzen Ludwig von Bayern mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen (heutige Wiesn nach ihr benannt!) Die Hochzeit wurde gross gefeiert, mit Essen und Trinken, Musik und mit einem Pferderennen als Krönung des ganztägigen Festes. Das Fest gelang so gut, das man es viele Jahre danach immer wieder feierte. Mit der Zeit nahmen immer mehr Schausteller mit allen Arten von Belustigungen teil. Am beliebtesten stellten sich jedoch die die Bierstände heraus. Als dann 1886 grosse Bierzelte der örtlichen Brauereien die bescheidenen Stände ersetzten, war das die Intialzündung für ein Ereignis mit bald internationalem Renommee.

Das Oktoberfest „durchlebte“ trotzdem noch zwei Veränderungen: es wurde 1.verlängert, und 2. wurde es vom Oktober in den September verschoben. Und dass, aus einem einfachen Grund: das Wetter. Die beliebte Veranstaltung sollte auf gar keinen Fall durch zu kaltes oder zu feuchtes Wetter beeinträchtigt werden. Daher wurde das Oktoberfest einfach in den September verschoben. Und wem das nicht passt, der kann  ja immernoch am letzten Festwochenende gehen, welches nämlich sehrwohl in den Oktober fällt.

Wer hatte die bahnbrechende Idee?
Kein König, kein Minister, nein ein bürgerlicher Unteroffizier legte mit seiner Idee den Grundstein für das Oktoberfest. Er schlug vor, die Hochzeit Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen mit einem großen Pferderennen zu feiern.
Der Bankier und Kavallerie-Major Andreas von Dall’Armi übermittelte den Vorschlag an König Max I. Joseph von Bayern – dieser war sofort Feuer und Flamme! (Natüührliich!)

Traurig..                                                                                                                                                                                                                                           Am26. September 1980 explodierte eine Bombe am Haupteingang des Oktoberfestes, die 13 Menschen tötete und über 200 Besucher verletzte. Der Attentäter, Gundolf Köhler, kam selbst um. Dieser Vorfall ist einer der schlimmsten Anschläge in der deutschen Gechichte.

O’zapft is

Wie jedes Jahr wurde auch dieses Oktoberfest vom Oberbürgermeister Münchens höchstpersönlich eröffnet. Er zapfte das erste Mass Wiesnbier!

 1950 zapfte erstmals der Münchner Oberbürgermeister Thomas Wimmer das erste Oktoberfestfass im Schottenhamel an. Seitdem ist es Tradition, dass jedes Oktoberfest durch den Anstich des erstes Fasses durch den Oberbürgermeister und mit den Worten „O’zapft is“ eröffnet wird.   
          

 

 Wiesn-Lexikon:

bittscheeen: bitteschön ;  Brezn: Bayrische Brezel ;  Busserl: Knutschi ;  Dackl: Dackel. Ausserdem Maskotchen des Oktoberfestes! ; deia: teuer ;  bleed: blöd ;  fei: sehr (D’Brezn s fei gut) ;  e Gaudi: Spass ;  Heisl: Klo ;  Obazda: bayrische Spezialität ;  Weisswurscht: Weisswurst ( typisches bayrisches Frühstück) ;  zwieda: schlecht gelaunt

Prost ihr Säcke! – Prost du Sack!

Das hört ihr, wenn ihr in einem der vielen Partyzelte seid, bevor ihr euch einen köstlichen Schluck Wiesnbier gönnt!

Das Wunder des Oktoberfestes 2011

Als Schlusswort: Heute hat es in München geregnet. Manhatte schon Sorge, das das erste Wochenende wortwörtlich ins Wasser fällt. Doch was sah man dann? Ein grosses Sonnenloch über dem Oktoberfest. Ein echtes bayrisches Wunder.

 

 

Um dem Fest ein bisschen näher zu sein:

http://www.youtube.com/watch?v=6SSPyP3aVHg

-> „O’zapft is“ am Samstag, 17.09.11 um Punkt 12 Uhr

 

http://www.youtube.com/watch?v=7UvYavFq_q8&feature=related

-> PARTY..kommt lasst uns fröhlich sein!!!

 

Danke Leute, eine schöne Zeit wünscht euch Anna (:

Der Mittelfinger, der Stinkefinger, das kleine Arschloch…

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So heute Mal ein gaaanz besonderes Thema: Der Stinkefinger. Gut ich frag mich ja auch: gehört das wircklich in diesen Blogg? Doch glaubt mir, was ich euch jetzt erzähle habt ihr bestimmt noch nie gehört. (Ausser in dem äusserst seltenen Fall,haha, dass ich meine Klappe mal wieder nicht halten konnte, und es einem von euch schon vorher erzählt habe..:D )

Was kann man zum Stinkefinger sagen? Also Wikipedia beschreibt diesen „etwas anderen Finger“ so:

 „Als Stinkefinger bezeichnet man eine beleidigende, obszöne Geste mit der Hand, bei der die geballte  Faust mit ausgestrecktem Mittelfinger einem Individuum oder einer Gruppe entgegengestreckt wird.

 Die Herkunft dieser Geste ist nicht ganz klar; es ist wahrscheinlich, dass sie ein Phallussymbol    darstellen soll, um den Gegner einzuschüchtern. Außerdem existieren zwei Varianten; bei der  südeuropäischen Version werden Zeige- und Ringfinger jeweils nur geknickt, bei der weiter verbreiteten nordeuropäischen und angloamerikanischen Variante werden die restlichen Finger zur Faust geballt.

Das Symbol war als digitus impudicus (lat. : digitus [der Finger]; impudens [schamlos, unverschämt]) schon im antiken Rom und Griechenland bekannt. Auch dort symbolisierte es ein erigiertes Glied (Phallus). In einem Gedicht des römischen Dichters Catull rät dieser Dieben, das Symbol als Gegenzauber gegen Hermeskopfstatuen zu benutzen. Diesen war die Aufgabe zugedacht, die Häuser reicher Römer vor Eindringlingen zu schützen.

Im mittelalterlichen England wurde Dieben und Wilderern der (zum Spannen eines Bogens für die Jagd benutzte) Mittelfinger abgehackt. Somit galt die Geste des erhobenen Mittelfingers als Drohung, den anderen zu erschießen.

Einer anderen Theorie nach war es die Geste englischer Langbogenschützen gegenüber französischen Soldaten während des Hundertjährigen Krieges, allerdings zusätzlich mit Zeigefinger. Sie signalisierten somit, dass sie den Franzosen entkommen waren, da gefangenen Bogenschützen der Zeige- und Mittelfinger (zum Bogenschießen unbedingt notwendig, s.o.) abgehackt wurden. Heute gelten Zeige- und Mittelfinger bei dem Körper zugewandter Handfläche in England als Fuck You“.

In Deutschland war die Geste noch in den 1960er Jahren unbekannt. Die entsprechende Geste (etwa bei der Bundeswehr, als Zeichen für „ficken“, also eine andere Ausdrucksweise für Sex haben) war ein zwischen Zeige- und Mittelfinger eingeklemmter Daumen. Diese obszöne Geste lässt sich schon in der Antike nachweisen (Feigenhand). „

So eine Menge wilder Theorien von irgendwelchen Fäusten, Römern, Griechen, abgehackten Fingern,  der deutschen Bundeswehr und komischerweise auch von Feigen (hmm, lecker, Feigen sind super, früher mochte ich sie nicht, aber jetz..mammamia!) ….

..Aaaaaber, myfathertoldme, es gibt eine weitere Theorie, und diese ist die Wahre!!! ;D

Früher, also Ende Mittelalter, gab es natürlich auch schon „Ärtzte“ oder besser gesagt „Heiler“, die die Menschen untersuchten. Doch es gab noch keine Geräte für die Untersuchung, und vor allem gab es keine Hygiene, und das ist noch schlimmer. Also wenn nun der „Artzt“ untersuchen wollte, ob „mit den Organen alles klar ist“, nahm er seinen Mittelfinger, da dieser am längsten war, und steckte ihn seinem Patienten in den Po. Und nun zum Teil mit der Hygiene:  Da es natürlcih noch keine wirckliche Seife oder gar Desinfektionsmittel gab, wurde der besagte Finger nicht gereinigt, und ging so nach Patient Nummer 1 gleich in den Po des nächsten Patienten. Das war dann natürlich eine stinkige Angelegentheit, und der Stinkefinger wurde zum Stinkefinger..

 So könnte das ausgesehen haben.. x)

Na DAS habt ihr wohl nicht erwartet?!

Nungut, zum Schluss der „kleinen Lernstunde“ von heute, möchte ich euch noch mit auf den Weg geben:

„Zeigt nicht den Stinkefinger, das macht man nicht!!! “ Und ihr wisst ja jetzt wieso..

Danke eure Anna (:

Die Geschichte des Ohrläppchens

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Wir kennen ja viele Geschichten: Spannende Geschichten  von einem verrückten Wochenende, wie man sich den Arm gebrochen hat, wie sich die Eltern ineinander verliebt haben. Doch kennt ihr die Geschichte des Ohrläppchens? Ich glaube kaum (:

Bevor myfathertoldme, kannte ich diese Geschichte auch noch nicht. Die wahren Experten würden wohl sagen: “ Ohrläppchen haben eine besondere Funktion: Sie sind ideal zum Aufhängen von Ohrringen.“ Nunja nicht ganz.

Zu Anfang der Geschichte, oder vielmehr der „Aufklärung“, möchte ich kurz betonen, dass es natürlich nicht bewiesen ist und es eher eine Theorie ist, bzw. eigentlich gibt es sogar mehrere:

1. Ein Hals-Nasen-Ohren-Spezialist erinnerte sich an einen Aufsatz, in der die These vertreten wurde, dass unsere Vorfahren längere Ohrläppchen besassen, als sie noch auf Händen und Füssen gingen, “ und dass sich diese einwärtsdrehten, um den Hörkanal zu schützen.“

2. Einige Biologen vertreten die Meinung, dass die Ohrläppchen vor längerer Zeit noch ein Signal bei der Wahl des Sexualpartners darstellten.

3. Ärtzte und Biologen vertreten eine weitere spannende Theorie: nämlich gar keine! Sie glauben, dass jedes überflüssig gewordenes anatomisches Detail einfach verschwindet. Tatsächlich ist eher das Gegenteil richtig. Anatomische Details, die aus einer früheren Entwicklungsphase des Menschen stammen, bleiben uns so lange erhalten, bis sie wircklich störend sind. Ein Professor sagte ein Mal: “ Die Natur tendiert dazu, genetische Informationen so lange weiterzugeben, bis Selektionsdruck gegen ein bestimmtes Detail entsteht. Unser Körper dient also in gewisser Hinsicht als Museum unseres eigenen entwicklunggsgeschichtlichen Erbes!“

Also mir persönlich gefällt ja Theorie Numero 1 am besten. Ich meine, ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn manchmal habe ich auch einfach das Bedürfnis meine Ohren einfach mal von der Aussenwelt abzuschirmen…                   Ausserdem stellt euch doch vor: Auf den Baustellen bräuchte man keine Schutzkopfhörer mehr, man würde nur noch Männer mit eingerollten Ohrläppchen sehen, und in den Schulen nur noch Schüler mit verschlossenen Ohren 😀

Naja, wozu auch immer wir Ohrläppchen haben, viele Frauen auf der Welt erfreuen sich sehr daran. Und es gibt doch tatsächlich sooo viele schöne Ohrringe..findet ihr nicht auch?!

 

Liebe Grüsse eure Anna  xP