Archiv für den Monat November 2011

Verliebt, verlobt, verlaufen?

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Ich habe mich inspirieren lassen. (: Durch ein Gespräch. Letztens sprach ich mit ein paar Freunden über den Unterschied zwischen verleibt sein, und Liebe.

Dabei stellte ich eine, wie sie sagten, unterhaltsame Theorie auf:

<<Verliebt sein ist wie sich zu verlaufen>>

Es mag sein, dass bei einigen Leuten die „Liebe auf den ersten Blick“ zutrifft, aber wahrscheinlich heiraten nur die wenigsten Leute ihren ersten Freund/erste Freundin. Man macht erstmal ein paar „Fehlversuche“. Und so kommen wir auch schon zum verlaufen. Wenn ich das Wort „verliebt“ höre, dann denke ich schlagartig ans verlaufen. Das ver- wird ja an das Wort laufen gesetzt, und somit entsteht das Wort verlaufen, was bedeutet, das man einen falschen Weg eingeschlagen hat, der nicht zum Ziel führt.

Und wieso sollte das auch nicht beim „verliebt sein“ gemeint sein? Vielleicht bedeutet der Satz: „Ich bin verliebt“ -> Ich „Ich bin noch nicht auf dem richtigen Weg zum Ziel“ Und das Ziel ist damit natürlich die grosse Liebe. Ich weiss aj nicht, aber ich denke es ist meistens besser, sich erstmal „zu verlaufen“, was die Liebe betrifft. Dann kann man einige Erfahrungen sammeln, und Fehler machen, aus welchen man dann lernt, und nicht bei der wahren Liebe macht.

Naja, nur ein kurzer Post, wollte euch nur an diesem kleinen Gedanken teilhaben lassen. (:

 

 

Ziemlich cool: ICH LIEBE DICH  so vielen Sprachen, doch es meint immer dasselbe:

Ek hejou liefe (Afrikanisch)

Te dua ( Albanisch)

Ana ahebik (Arabisch)

Män säni sävirem ( Aserbaidschanisch)

Eu te amo ( Portugisisch)

Ngo oi ney ( Chinesisch)

Ich liebe dich (Deutsch)

I love you (Englisch)

Nagligivget (Eskimoisch)

Je t’aime ( Französisch)

Ta gra agam ort (Irisch)

S’ayapo (Griechisch)

Ik houd van jou (Holländisch)

Ti amo (italienisch)

Volim te (Kroatisch)

Szeretlek ( Ungarisch)

Ja die Liebe…sie fällt hin wo sie will, und das an jedem Fleck dieser Erde!

Bis bald eure Anna (:


Bunte Blätter

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Einmal mehr beschert uns der Herbst den jährlichen Laubsbergen. Und damit verwandelt sich die Welt in ein buntes Gewirr aus Blättern. Rot, Gelb, Grün, Braun.. die Farben sind so vielfältig!

Als ich letztens mit meiner Mutter im Wald einen gemütlichen Spaziergang machte, bestaunten wir den schönen Wald mit seinem zauberhaften Schein, und meine Mutter fragte mich daraufhin, ob ich denn wüsste warum die Blätter sich verfärben, und schliesslich abfallen. Und ich : Ja na klar.., das ist weil.., wägen dem Baum.., die Blätter…ööh..

Nee, jetzt mal ehrlich..Aus welchem Grund verfärben sich die Blätter, und fallen dann ab?

Wir alle kennen das Phänomen des Herbstes: wenn die Tage kühler werden, dann färben sich die Blätter jedes Laubbaumes, und  fallen danach mit der Zeit ab, bis die Bäume ganz kahl sind.

Doch dies liegt nicht daran, dass die Blätter alt geworden sind ( wie einige denken), sondern daran, dass der Baum sich schützen will.

Im Frühling und auch im Sommer sind die Blätter sehr wichtig für den Baum. Sie versorgen ihn mit Nährstoffen. Diese Nähstoffe produzieren sie aus Luft, Wasser, Sonnenlicht und Mineralien. Das Wasser und die  ineralien werden natürlich durch die Wurzel des Baumes aufgenommen, und durch den Stamm bis in die Blätter „transportiert“. Durch die Strahlen der Sonne kommt es im Blatt zu einer chemischen Umsetzung. Das heisst, in jedem Blatt befindet sich eine richtig kleine Nahrungsmittelfabrik.

Aber die Blätter haben noch eine weitere Aufgabe: Mit ihnen atmet der Baum. Jedes Blatt hat winzige Löcher, sogenannte Spaltöffnungen, die nur unter dem Mikroskop zu erkennen sind. Diese Löcher dienen dem Blatt dazu, einen Teil des Wassers, welches im Baum vorhanden ist, abzugeben; und zwar als Wasserdampf.

Wenn der Sommer zu Ende geht, und der Herbst kommt, dann lässt die Nahrungsproduktion der Blätter langsam nach. Dann hat der Baum genügend Nährstoffe angesammelt, um den Winter „heil“ zu überstehen. Wie eine Art Winterschlaf.

Dier letzte Vorbereitung, die der Baum sozusagen trifft, ist der Schutzmechanismus. Und das geschieht noch bevor die kalten Tage kommen.  Er verkorkt alle Löcher an den Blattstielen, durch welche das Wasser im Frühling und Sommer abgepumpt wurde. Dieses Stücken Kork ist sehr hart und wasserdicht. Logische Folgerung: die Blätter trocknen nach aussen hin aus und fallen ab. (das ist auch der Grund, weshalb die Amerikaner den Herbst „Fall“ nennen).

Wenn der Baum die Blätter behalten würde, dann würden die Blätter immer weiter Wasserdampf abgeben, – auch noch, wenn der Boden schon gefroren ist, und kein Wassernachschub mehr möglich ist. Der Baum würde austrocknen und schliesslich absterben.

Naja, ist ja auch nur gut für uns, dass der Baum diesen Schutzmechanismus hat, denn ansonsten bliebe uns der schöne Herbst enthalten, und damit auch wunderschöne Spaziergänge durch die bunte Natur. Knirschende Blätter am Boden, silbrige Sonnenstrahlen, die durch die Baumwipfel scheinen. Und auch der unheimliche Nebel, der sich morgens und abends übers ganze Land ausbreitet, und uns ein wohliges und kuschliges  Gefühl vermittelt, wenn wir in unserer Bettdecke gekuschelt aus dem Fenster sehen.

Aber euch  blieben auch diese wunderschönen Bilder enthalten, die ich heute im Wald gemacht habe. Ist der Wald nicht traumhaft schön??? (:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

❤ HERBST<3

Geniesst es!

Bis Bald eure Anna (:

Können wir bitte weitergehen?

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Ihr kennt das bestimmt: Von vielem Rumstehen tun einem nach kurzer Zeit die Beine weh, obwohl man sich doch gar nicht gross bewegt. Keine Anstrengung, und trotzdem Schmerzen? Irgendwie komisch. Das dachte ich auch. 

Tja, die Antwort wird euch verblüffen: Stehen ist viel ermüdender als Gehen für den Körper. Es ist auch viel schwerer auf den Beinen still zu stehen als herumzuspazieren.

Und hier der Grund:

Eigentlich sind wir ja gerne mal faul, schön auf dem Sofa oder im Bett lümmeln, Fernsehen, oder einfach entspannen. Und wir fühlen uns dann auch richtig schön wohl, wenn wir uns am wenigsten bewegen. Das gilt aber nur für die sitzende oder liegende Position. Denn kaum sind wir gezwungen, längere Zeit still zu stehen, werden wir ganz kribbelig und unruhig.

Die Unruhe mag auch psychologische Gründe haben, vorwiegend scheinen aber körperliche Ursachen den Ausschlag zu geben. Beim Stehen sinken durch die Schwerkraft die Körperflüssigkeiten nach unten. Sie können sich in Beinen und Füssen stauen, Druck auf unsere Muskeln ausüben und Schmerzen verursachen. Wenn wir in Bewegung sind, also beispielsweise Gehen, dann pumpen Muskelkontraktionen die Körperflüssigkeiten nach oben, und die Venen senden das Blut Richtung Herz zurück. Gehen erhöht nicht nur den Rückfluss des Blutes zum Herz, sondern auch zu sämtlichen Organen, einschliesslich unseres Gehirns.

 

Aber, und damit spreche ich vor allem die Mädels an, das bedeutet natürlich nicht, dass ihr auch mehr Kalorien verbrennt, wenn ihr steht, als wenn ihr geht. Denn der Stoffwechsel wird ja gerade eher angestossen, wenn der Blutkreislauf  mehr „angestossen“ wird. (;

 

Also immer schön gehen!!! 😛

Bis bald eure Anna (:

 

Family Group

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Jeder hat eine. Eine Family Group.

Doch hier geht es nicht um die eigene Familie (obwohl indirekt eigentlich schon) sondern um die Leute im eigenen Umfeld. Da sind miteingegriffen: Familie, Freunde, Lehrer, Vorgesetzte, etc. Eigentlich alle, die man fast täglich um sich rum hat, und die einen beeinflussen.

Der Name kommt daher, dass das soziale Umfeld eines jeden Menschen ja auch eine Art „Familie“ ist, die ihm Halt gibt. Auch wenn auf ganz andere Weise.

Vor allem bei Heranwachsenden spielen diese Einflüsse eine grosse Rolle. Denn sie formen teilweise die Persönlichkeit eines Menschen, sowie dessen Wertempfinden. Es ist also eigentlich sogar sehr wichtig, dass Kinder in einem guten sozialen Umfeld aufwachsen, denn anderseits könnte die Psyche darunter leiden, Kinder könnten sogar vom falschen Weg abkommen. Ihr wisst was ich meine.

Aber ich spreche auch gewisses Verhalten an, die man sich nach einer Zeit von anderen angewöhnt, wenn man viel Zeit mit ihnen verbringt. Und das geht, zumindest bei einigen Menschen, beachtlich schnell.

Ich möchte als ein Beispiel  mich nehmen. Seit ich mit Ella und ein paar anderen aus der Klasse viel zusammen bin, habe ich gemerkt, dass ich einige Dinge, die sie regelmässig machen sozusagen unbewusst kopiert habe, man könnte fast sagen, ich hätte mich „angepasst“. Aber das bei ganz absurden Dingen! Ich schaue beispielsweise genauso auf meine Armbanduhr wie Germaine, und mache dieses komische Geräusch, wenn ich mich aufrege, so wie Ella es tut. Irgendwie lustig. kennt ihr das nicht auch?

Ein weiteres Beispiel ist ja ganz klar: „der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. Kinder sehen ihren Eltern nicht nur ähnlich, sondern Verhalten sich auch oft wie sie, oder schauen ähnlich. Klar, hier hängt das mit der Verwandtschaft zusammen, doch Kinder essen auch meistens gleich wie ihre Eltern, oder haben die gleiche Haltung. Wenn die Eltern nicht ordentlich essen könne, und auf dem Stuhl hängen wie ein Fragezeichen, dann ist ja klar, das die Kinder das mit der Zeit kopieren, und irgendwann genauso dasitzen. Also die Eltern leben es den Kindern vor. Man kann folglich also schon sagen, dass die Eltern Schuld sind, wenn ihre Kinder sich nicht benehmen können.

Aber auch die Schule spielt hier eine grosse Rolle. Denn Kinder und Jugendliche verbringen ja fast den ganzen Tag in der Schule. Ihr soziales Umfeld hier sind also Mitschüler und Lehrer. Vor allem junge Schüler müssen ja erst noch lernen, sich eigene Meinungen zu verschiedenen Themen zu bilden, und Aussagen für sich zu bewerten. Da müssen gerade die Lehrer Unterstützung und Halt geben.

 

Das Thema ist unter dem Namen „Sozialisation“ gut im Internet zu finden. Wikipedia schreibt unter anderem das:

„Die Sozialisation (von lateinisch  sociare = ‚verbinden‘) ist die Anpassung an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch Internalisation  (Verinnerlichung) von sozialen Normen. Sozialisation ist ein sozialwissenschaftlicher Begriff. Sie bezeichnet zum einen die Entwicklung der Persönlichkeit aufgrund ihrer Interaktion mit einer spezifischen, materiellen und sozialen Umwelt, zum anderen die sozialen Bindungen von Individuen, die sich im Zuge sozialisatorischer Beziehungen konstituieren. Sie umfasst sowohl die absichtsvollen und planvollen Maßnahmen (Erziehung) als auch die unabsichtlichen Einwirkungen auf die Persönlichkeit.

Sozialisationsprozesse bewirken demnach, dass im sozialen Zusammenleben Handlungsbezüge (Vergemeinschaftungen) und Handlungsorientierungen (soziale Identität) entstehen, auf die sich Individuen in ihrem sozialem Handeln beziehen. Daraus ergibt sich auch die Tendenz von Individuen, sich entsprechend den jeweils geltende Normen, Werte und Werturteilen der Gesellschaft zu verhalten.

Wenn die Sozialisation erfolgreich im Sinne des jeweiligen Umfeldes verläuft, verinnerlicht das Individuum die sozialen Normen, Wertvorstellungen, Repräsentationen, aber auch zum Beispiel die sozialen Rollen seiner gesellschaftlichen und kulturellen Umgebung. Als „erfolgreiche Sozialisation“ sehen wir ein hohes Maß an Symmetrie von objektiver und subjektiver Wirklichkeit (und natürlich Identität) an. Umgekehrt muss demnach „erfolglose Sozialisation“ als Asymmetrie zwischen objektiver und subjektiver Wirklichkeit verstanden werden.“

Aber ihr könnt euch unter diesem Link auch noch selber mehr informieren, wenn euch das Thema interessiert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialisation

 

 

 

 

Bei Fragen wie immer Melden!

Bis Bald eure Anna (: