Kultmusik

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Einige von euch wissen es schon von meinem Vortrag in der Halbklasse: als ich in den Sommerferien bei meinem Vater war, beschloss dieser eines Abends, das ich jetzt einige Kultmusiker der letzen Jahre kennenlernen sollte. Und vor allem, was wirklich Rock ist (ACDC).

Darunter waren unter anderem:

Marius Müller Westernhagen,

Pink Floyd,

Bryan Adams

Sting,

ACDC,

Oasis,

Queen,

Van Halen,

und sogar Bob Marley!

Der Abend war lustig, mein Vater sang mit einem Glas Wein in der Hand lautstark mit, ich sass mit rotem Kopf da und musste ununterbrochen kichern. War ja auch ein bisschen peinlich.

Doch die meisten Interpreten, bzw Songs sprachen mich echt an, und ich lieh mir gleich ein paar seiner CDs, wobei ich mich zwischen den Hunderten nur schwer entscheiden konnte.

Einen manchen Song kommentierte er auch, zum Beispiel „No women no cry“:

Jetzt mal ehrlich, was heisst denn „no woman, no cry“? Äähm.. keine Frauen kein Geschrei?! Ja klar, das passt auch wirklich richtig gut zu dem Revolutionär Bob Marley und seiner Einstellung zum Leben. Nein, mein Papa hat mich eines besseren belehrt: Bob Marley ist Afroamerikaner, und spricht ein bisschen anders Englisch, als wir es gewohnt sind. Durch seine Betonung merkt man es nicht, doch wenn man den Text sich mal ganz anhört, dann merkt man schnell, er will mit diesen Worten seine Frau trösten. Also: „Nein Frau, weine nicht“. Deswegen singt er in der Bridge dann auch: „Everything is gonna be alright, everything is gonna be alright“.

Aber er kommentierte zum Beispiel auch das Lied „Gute Nacht Herrmann“ von Marius Müller Westernhagen:

Es war schon spät am Abend, und ich war sehr müde als ich das Lied hörte. Mein Vater lächelte mich an und fragte, ob ich das Lied traurig fände. Ich nickte, weil es ja wirklich irgendwie traurig ist. Überhaupt schon von der Melodie her. Er erklärte mir, dass Hermann jemand ist, der eine arme Sau ist. Er hat einen Scheissjob, eine Schiessehe, seine Söhne sind auch nicht die Helden. Er arbeitet sein ganzes Leben in einem stinkigen Stahlwerk. Rackert sich jeden tag ab, und das für einen Mindestlohn. Das ist traurig, wenn man darüber nachdenkt. Und doch muss es auch solche Menschen geben. Es klingt hart, aber es muss auch die armen Schweine wie Hermann geben, die „die Drecksarbeit“ machen. Sonst funktioniert unsere Welt nicht. Nicht jeder kann reich sein.  Studieren. Einen fetten Job haben. Aber jeder kann etwas zu unserer Welt beitragen. Auch wenn nur einen kleinen.

Oder  „You really got me now“ von Van Halen:

Er sagte: „Eigentlich ja Liebessong aber einfach nur geil .“ Dann fing er an Luftgitarre zu spielen. Und ich schloss mich an. 😀

Naja, der Abend war also ein totaler „Kulturabend“. Ich lernte endlich mal die Sänger kennen, die die letzten Jahrzehnte gerockt haben. (:

 

Ich hab mal  ein paar meiner liebsten rausgesucht, wie gefallen sie euch?

„Wish you were here“ von Pink Floyd

„MIt 18“ von Marius-Müller-Westernhagen

„Don’t stop me now“ (perfect zum Joggen, lässt einen fliegen! :D) von Queen

„Jump“ von Van Halen

„Dicke“ von Marius-Müller-Westernhagen (da singen auch die Dicken mit :D)

„Summer of 69′“ von Bryan Adams

„Champagne Supernova“ von Oasis

 

Bis bald eure Anna (:

 

P.S Germaine du Kulturbanause! (schweizerdeutsch)

 

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