Verkehrte Welt

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Meine Cousine Lena, sagte mir heute ein Gedicht auf, was ich echt super finde, und sie bat, dass sie es mir gleich bei bringt. Wie findet ihr es?

Verkehrte Welt

Dunkel war’s der Mond schien helle,
Schnee bedeckt die grüne Flur
als ein Auto blitzeschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase,
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe,
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes schweigen
und mit fürchterlichem Krach,
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Parkbank,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm ne alte Schrulle,
zählte kaum erst 16 Jahr,
In der Hand ne‘ Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor
und der Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.

Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

Und zwei Fische liefen munter,
durch das Blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
und der graue Tag erschien.

Und das alles dichtet Goethe
Als er in der Morgenröte
Liegend auf dem Nachttopf saß
Und die Morgenzeitung las.

Johann Wolfgang Goethe

Ja, das ist schon echt verkehrte Welt 😀

Bis bald eure Anna (:

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Zufall oder Determinismus?

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„Du glaubst an der würfelnden Gott und ich an die volle Gesetzlichkeit in der Welt von etwas objectiv Seiendem,das ich auf wid spekulativem Wege zu erhaschen suche. Ich glaube fest daran, aber ich hoffe, dass einer einen mehr realistischen Weg, bezw. eine mehr greifbare Unterlage finden wird, als es mir gegeben ist. Der große anfängliche Erfolg der Quantentheorie kann mich doch nicht zum Glauben an das fundamentale Würfelspiel bringen, wenn ich auch wohl weiß, daß die jüngeren Kollegen dies als Folge der Verkalkung auslegen. Einmal wirds sich ja herausstellen, welche instinktive Haltung die richtige gewesen ist. 
Albert Einstein, 1944 „

Mit diesem Zitat kommen wir zum nächsten Thema:

Viele streiten sich darüber, manche forschen daran, keiner weiss es. Auf was bauen die Geschehen auf unserer Erde auf? Auf Zufall oder doch Determinismus (von lateinisch: determinare abgrenzen, bestimmen)? Hängt alles causal irgendwie miteinander zusammen, ist alles schon „vorbestimmt„? Oder werden die Ereignisse nur zufällig zusammengewürfelt?

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich eigentlich glaube. Denn wenn alles vorherbestimmt ist, alles genau so passieren soll/bzw. muss wie es passiert, wer entscheidet denn dann, was passiert? Gott, das Universum? Und da kommen auch schon die nächsten Fragen. Aber das alles auf der Welt auf Zufall basieren soll, kann ich noch weniger glauben. Denn manchmal ist der Zufall einfach zu gross. Ich sass zum Beispiel letztens in Wirtschaft+Recht, und die vortragende Gruppe fragte uns nach dem Artikel, der zur gestellten Aufgabe passte. Aus Spass nahm ich das ZGB, rümpfte die Nase wie ein arroganter Professor und säuselte: „Das muss Artikel 355 sein“ Während ich sprach schlug ich das Buch an einer beliebigen Stelle auf, und..genau bei Artikel 355. Fast unheimlich.

Oder andere unglaubliche Zufälle:

Am 5. Dezember 1664 sinkt ein Atlantiksegler vor der walisischen Küste. Es sind 81 Menschen an Bord, einer davon, mit Namen Hugh Williams, überlebt. An einem anderen 5. Dezember 120 Jahre später versinkt ein anderes Schiff mit 60 Passagieren, der einzige Überlebende heißt Hugh Williams. Und als am 5. Dezember 1860 ein weiteres Schiff mit 25 Passagieren sinkt, heißt der einzige Überlebende ebenfalls Hugh Williams.

Eine Mutter aus dem Schwarzwald fotografiert ihren vierjährigen Sohn, bringt den Film nach Straßburg zum Entwickeln, kann ihn aber wegen des Ersten Weltkriegs nicht abholen. Zwei Jahre später kauft sie in Frankfurt einen neuen Film, um ihre inzwischen geborene Tochter aufzunehmen. Jedoch erweist sich der Film als doppelt belichtet, die erste Aufnahme zeigt ihren zwei Jahre vorher fotografierten Sohn.

Ein amerikanischer Soldat, aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrt, findet am Strand von Brooklyn eine angeschwemmte Waschbürste – seine eigene, die mehrere Jahre zuvor mit einem Truppentransporter und zahlreichen Kameraden des Soldaten nach einem U-Boot-Angriff vor der französischen Atlantikküste untergegangen war.

Ja, das ist wirklich unglaublich! Doch nun stellt sich natürlich wieder die Frage, ob bei diesen ganzen Fällen eine „höhere Macht“ im Spiel war, oder ob alles nur reiner Zufall war. Aber so viel Zufall auf einmal? Möglich?

 

–>Vor einigen Wochen sah ich mit meinem Vater und meinem kleinen Bruder einen spannenden Film, der mit dem Thema zusammenhing, und mich so auf das Thema brachte: „Knowing

Interessiert auch euch das Thema? Würde gerne eure Meinung hören: Zufall oder Determinismus? Informationen gibt’s auch hier oder hier oder hier!

Bis bald eure Anna (:

Kultmusik

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Einige von euch wissen es schon von meinem Vortrag in der Halbklasse: als ich in den Sommerferien bei meinem Vater war, beschloss dieser eines Abends, das ich jetzt einige Kultmusiker der letzen Jahre kennenlernen sollte. Und vor allem, was wirklich Rock ist (ACDC).

Darunter waren unter anderem:

Marius Müller Westernhagen,

Pink Floyd,

Bryan Adams

Sting,

ACDC,

Oasis,

Queen,

Van Halen,

und sogar Bob Marley!

Der Abend war lustig, mein Vater sang mit einem Glas Wein in der Hand lautstark mit, ich sass mit rotem Kopf da und musste ununterbrochen kichern. War ja auch ein bisschen peinlich.

Doch die meisten Interpreten, bzw Songs sprachen mich echt an, und ich lieh mir gleich ein paar seiner CDs, wobei ich mich zwischen den Hunderten nur schwer entscheiden konnte.

Einen manchen Song kommentierte er auch, zum Beispiel „No women no cry“:

Jetzt mal ehrlich, was heisst denn „no woman, no cry“? Äähm.. keine Frauen kein Geschrei?! Ja klar, das passt auch wirklich richtig gut zu dem Revolutionär Bob Marley und seiner Einstellung zum Leben. Nein, mein Papa hat mich eines besseren belehrt: Bob Marley ist Afroamerikaner, und spricht ein bisschen anders Englisch, als wir es gewohnt sind. Durch seine Betonung merkt man es nicht, doch wenn man den Text sich mal ganz anhört, dann merkt man schnell, er will mit diesen Worten seine Frau trösten. Also: „Nein Frau, weine nicht“. Deswegen singt er in der Bridge dann auch: „Everything is gonna be alright, everything is gonna be alright“.

Aber er kommentierte zum Beispiel auch das Lied „Gute Nacht Herrmann“ von Marius Müller Westernhagen:

Es war schon spät am Abend, und ich war sehr müde als ich das Lied hörte. Mein Vater lächelte mich an und fragte, ob ich das Lied traurig fände. Ich nickte, weil es ja wirklich irgendwie traurig ist. Überhaupt schon von der Melodie her. Er erklärte mir, dass Hermann jemand ist, der eine arme Sau ist. Er hat einen Scheissjob, eine Schiessehe, seine Söhne sind auch nicht die Helden. Er arbeitet sein ganzes Leben in einem stinkigen Stahlwerk. Rackert sich jeden tag ab, und das für einen Mindestlohn. Das ist traurig, wenn man darüber nachdenkt. Und doch muss es auch solche Menschen geben. Es klingt hart, aber es muss auch die armen Schweine wie Hermann geben, die „die Drecksarbeit“ machen. Sonst funktioniert unsere Welt nicht. Nicht jeder kann reich sein.  Studieren. Einen fetten Job haben. Aber jeder kann etwas zu unserer Welt beitragen. Auch wenn nur einen kleinen.

Oder  „You really got me now“ von Van Halen:

Er sagte: „Eigentlich ja Liebessong aber einfach nur geil .“ Dann fing er an Luftgitarre zu spielen. Und ich schloss mich an. 😀

Naja, der Abend war also ein totaler „Kulturabend“. Ich lernte endlich mal die Sänger kennen, die die letzten Jahrzehnte gerockt haben. (:

 

Ich hab mal  ein paar meiner liebsten rausgesucht, wie gefallen sie euch?

„Wish you were here“ von Pink Floyd

„MIt 18“ von Marius-Müller-Westernhagen

„Don’t stop me now“ (perfect zum Joggen, lässt einen fliegen! :D) von Queen

„Jump“ von Van Halen

„Dicke“ von Marius-Müller-Westernhagen (da singen auch die Dicken mit :D)

„Summer of 69′“ von Bryan Adams

„Champagne Supernova“ von Oasis

 

Bis bald eure Anna (:

 

P.S Germaine du Kulturbanause! (schweizerdeutsch)

 

Ein Café am Rande der Welt und der Sinn des Lebens

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Was ist der Sinn des Lebens? Das Iphone 4S antwortet darauf: „Das kann ich dir im Moment nicht beantworten. Wenn du mir jedoch ein wenig Zeit gibst, schreibe ich dir ein sehr langes Theaterstück, indem überhaupt nichts passiert.“ oder auch „über Fragen wie diese nach zu denken.“ Wenn man Glück hat antwortet es sehr ausführlich: “ Leben: Das, was Menschen, Tiere und Planzen von nicht organischer Materie unterscheidet, einschliesslich der Fähigkeit zu wachsen, sich fortzupflanzen, aktiv zu sein, sich zu verändern und dann zu sterben.“

Doch man kann auch einfach das neue Buch vom Autor John Strelecky fragen:

„Café am Rande der Welt“

Hier geht es um einen immer gestressten Manager namens John, der zufällig in einem Café mitten im Nirgendwo landet. Nicht ahnend, dass es ein Wendepunkt seines Lebens wird. Er möchte nur einen kurzen Stopp machen, doch als er in die Speisekarte blickt sieht er auf der ersten Seite drei fragen stehen:

Warum bist du hier?

Hast du Angst vor dem Tod?

Führst du ein erfülltes Leben?

Erst ist John nur verwundert über die drei Sinnfragen, doch er wird neugierig und fängt an, sich diese Fragen zu beantworten. Mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines anderen Gastes schafft er es das Geheimnis dieser Fragen zu ergründen und sich selbst kennen zu lernen. Er durchlebt eine wahre Charakterentwicklung: seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen verändert sich. Auf einer weiten gedanklichen Reise findet er endlich zu sich selbst und versteht „den Sinn des Lebens“.

Das Buch ist voller Witz und Lebendigkeit, es ist emotional und regt zum träumen und nachdenken an.

Mein Fazit: Für alle, die gerne beim Lesen träumen aber auch nachdenken. Mit dem Buch lernt man, was im Leben wirklich zählt, und auch die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Es ist schnell durchgelesen, doch man wird es wohl mehrmals lesen, oder immer wieder ein paar Passagen, wenn man sich damit auseinandersetzt.

 

 

Vielleicht erachtet ihr es als lesenswert 😀

Bis bald eure Anna 🙂

Déjà-vu!

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Jeder hatte schon mal eines, oder kennt auf jeden Fall den Begriff. Déjà-vu.
Natürlich: Ist Französisch, und bedeutet soviel wie: schon mal gesehen. Manchmal schleicht sich so ein unheimliches Gefühl ein, fast wie eine Illusion, man habe eine Szene, die man gerade erlebt, schon mal erlebt oder gesehen. Doch was steckt denn genau hinter diesem psychologischem Phänomen?
Der Begriff selbst stammt von Emile Boirac (1851-1917), der sehr an übersinnlichen Phänomenen interessiert war. Er setzte unseren Blick damit auf die Vergangenheit, obwohl die Einzigartigkeit des Déjà-vu aus der Gegenwart stammt, bzw. das merkwürdige Gefühl dabei.
Immer mal wieder haben wir Erlebnisse, die dem Déjà-vu im Grunde ja ähneln: Wir fragen uns bei einem Buch: hab ich das schon gelesen? Bei einem Film: habe ich diese Folge nicht schon gesehen? Oder bei einem Ort: war ich nicht schon mal hier? Und doch wissen wir es ist kein Déjà-vu. Das unheimliche Gefühl ist nicht da, nur ein wenig Verwirrung vielleicht. Doch beim Déjà-vu ist es seltsamer. Und es ist wohl nicht seltsam, wenn man ein Buch zufällig zweimal liest, nach vielen anderen, die man zuvor gelesen hat. Und beim Déjà-vu merkt man deutlich: Diese Erinnerung passt hier nicht rein, sie steht in keinem Zusammenhang. Wir haben nicht das Gefühl, man sollte die momentane Wahrnehmung kennen.
 Natürlich wurde an diesem speziellen Phänomen eine Menge herumgeforscht, aber eine Erklärung gibt es nicht, und diese wird es vielleicht auch nie geben. Die verbreitesten Vermutungen wären diese:
  • Déjä-vus treten auf, wenn man sich an ein verdrängtes, aber tatsächlich erlebtes Ereignis erinnert, welches aber nicht bewusst registriert wurde.
  • Etwas, was man zuvor einmal geträumt, also wie „vorhergesehen“ hatte
  • Pars-pro-toto-Prinzip: Übereinstimmung aktueller und früherer Situationsmerkmale. Eine vertraute Situation enthält ein bestimmtes Situationsmerkmal (Geruch, Geräusch, Bild), dass man wiederkennt. Dieses Wiedererkennen wird dann vom Gehirn auf die ganze Situation übertragen.
  • Man ist in einer Situation, die einem schon mal ähnlich widerfahren wird, es geschieht eine Art Fehler im Gehirn, man glaubt, man sei in der selben „Szene“, dabei ist sie doch nur ähnlich. Man achtet nicht auf Details.
  • versehentliche Zuordnung an eine Erinnerung, obwohl die Erfahrung erst neu aufgenommen wird

Doch es gibt so viele Möglichkeiten, dass sie schliesslich doch alle in die Irre führen. Ist nicht das Gefühl auch wichtig? Dieses Gefühl könnte von einer Gehirnaktivität, also neurochemischen Faktoren während der Wahrnehmung, hervorgerufen werden, die nichts mit Erinnerung zu tun haben. Man hat mit Sicherheit herausgefunden, dass Déjà-vu-Gefühle bei Patienten der Psychiatrie häufig sind. Das déjà-vu-Gefühl tritt auch oft kurz vor epileptischen Anfällen der Schläfenlappen auf. Aber andere Tests ergaben auch, dass man nach stressiger Zeit viele Déjà-vus bekommen könnte.

Der berühmte kanadische Neurochirurg Wilder Penfield führte 1955 ein berühmtes Experiment durch:          Er stimulierte die Schläfenlappen elektrisch, und fand heraus, dass etwa 8% seiner Testpersonen „Erinnerungen“ durchlebten. Déjà-vus? Nicht sicher.Er lieferte keine Belege für die Behauptung, dass er echte Erinnerungen hervorgerufen habe. Sie könnten genauso gut Halluzinationen und die ersten Beispiele von künstlich erzeugtem Déjà vu sein.

Was sehr selten vorkommt, es jedoch gibt: Dauer-Déjà-vu! Ein interessanter Artikel erzählt mehr darüber.

Man kann sich zu diesem Thema viele Gedanken machen. Aber es wirft auch noch viele Fragen auf:

Warum haben wir Déjà-vus? Haben manche Menschen mehr als andere? Hängt das mit dem IQ eines Menschen zusammen, oder vielleicht, wie viel er schon gesehen, gehört, gerochen..hat?

Wisst ihr was, lest doch mal ein paar der LINKS zum Déjà-vu und der bisherigen Forschung und sagt mir dann: Was haltet ihr von dem Thema, und was denkt ihr ist verantwortlich für das Déjà-vu? Welcher Theorie stimmt ihr zu?

Freue mich auf eure Antworten

Bis bald, eure Anna (:

Ist euch mal aufgefallen..

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..,dass Taschenrechner und Telefone eine Unterschiedliche Tastatur haben?

Ja, mir auch nicht. Bis gerade eben (endlich mal Mathehausaufgaben gemacht, haha)! Die Zahlen sind einfach falsch herum. Oben ist 7,8,9 und auf dem Handy/Telefon ist es 1,2,3.

Ja und wieso?

Verschwörungstheorien gibt es natürlich mal wieder zuhauf, aber erfahrungsgemäss ist bei allem, was der Mensch auf die Beine stellt, Tradition, Trägheit oder beides mit im Spiel. Böse Zungen behaupten, die Post habe darauf gedrungen, die Anordnung der Taschenrechnertasten zu verändern, damit Leute, die sehr fix auf dem Rechner waren, die Tasten des Telefons langsamer bedienten und dort die Signale „mitkamen“. Das stimmt natürlich ncit. Ausserdem können auch heute noch blitzschnelle Wähler ein Tastentelefon schachmatt legen.

Sowohl die Telefontastatur als auch die elektronischen Taschenrechner wurden in den frühen 1960er Jahren eingeführt. Bei Rechnern standen die niedrigsten Zahlen unten auf der Tastatur. Telefontastaturen setzten 1-2-3 in die obere Reihe, wie ihr seht! Beide Anordnungen geen direkt auf ihre früheren Prototypen zurück.

Vor 1964 waren Rechner entweder mechanisch oder elektrische Geräte mit dicken Leitungen. Die Tastaturen der ersten Rechner ähnelten denen von Registrierkassen, bei denen linke Tastenreihe oben mit der neun begann und unten bei der Null endete. Die nächste Reihe rechts davon begann oben mit 90 und endete mit 10, und wiederum die nächste Reihe begann mit 900 und die nächste mit 100, usw.     Alle früheren Rechner hatten zehn Reihen übereinander und die meisten neun Reihen nebeneinander. Von Beginn an standen bei Handrechnern 7-8-9 von links nach rechts in der oberen Reihe. Wieso hätte man das ändern sollen?

Vor dem Tastentelefon waren Wählscheiben die Regel. Mit Sicherheit hat man die Telefontastatur in Anlehnung an die Wählscheibe entworfen – mit der Eins oben und 7-8-9 unten. Laut Testergebnissen einer Telefongesellschaft half diese Anordnung der Ziffern, Wählfehler zu vermeiden.

 

 

Na dann! (:

Bis bald eure Anna ((:

Wer bin ich?

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Wer bin ich?

 

Ich bin Dein ständiger Gefährte, Dein größter Helfer oder Deine schwerste Last. Ich werde Dich vorantreiben oder blockieren. Ich stehe Dir gerne zur Seite.

Die Hälfte der Dinge, die Du tust, könntest Du getrost mir überlassen. Ich könnte sie schnell und gut für Dich erledigen.

Der Umgang mit mir ist einfach — Du musst nur konsequent sein. Zeig mir genau, wie Du etwas haben möchtest, dann werde ich es schon bald für Dich erledigen.

Ich bin der willige Diener aller erfolgreichen Menschen und leider auch aller Versager. Jene, die groß sind, verdanken das mir. Jene, die Versager sind, habe ich dazu gemacht.

Ich bin keine Maschine, obwohl ich so präzise wie eine Maschine arbeite. Aber auch mit der Intelligenz eines Menschen.

Du kannst mit mir Gewinne oder auch Verluste machen — für mich ist das kein Unterschied.

Nimm mich, trainiere mich, sei mir gegenüber konsequent und ich werde Dir die Welt zu Füßen legen. Bist Du mir gegenüber jedoch nicht konsequent, werde ich Dich zerstören.

 

Wer bin ich?

Ein schwieriges Rätsel, hab es in einer Zeitschrift gefunden. Könnt ihr es lösen?
Bis bald eure Anna (: